Ja, der Mensch verändert das Klima

Seit Anfang Mai diesen Jahres und auch häufig in den vergangenen Jahren herrschten Temperaturen über 30 Grad in Deutschland und in Nordeuropa bis zum Polarkreis.
Wer jetzt immer noch nicht an einen Klimawandeln glaubt, sollte das anhängende Interview mit Prof. Latif , Meteorologe und Ozeanograf beim Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel lesen, es wurde am 28.07.18 in der WELT veröffentlicht:

Klimaschutz_Mojib_Latif_wirft_Autoindustrie_und_Merkel_Vers_umnisse

Ein weiterer deutlicher Beweis für die These „Wir müssen unbedingt etwas tun“
zeigt die aktuelle Fotoaufnahme vom Astronaut Alexander Gerst aus der ISS in ca. 400 km Entfernung von der Erde, wie schlecht es z.Z. um die Natur nach über 3 Monaten Trockenheit in Europa aussieht:

 

Der „Welterschöpfungstag“ war am 01. August

Am 01. August diesen Jahres war der Zeitpunkt erreicht, dass weltweit die Ressourcen verbraucht waren, um die Menschen der Erde ausreichend zu versorgen. Dieser Tag wird auch als „Welterschöpfungstag“ bezeichnet. Vor 20 Jahren lag der Tag noch am 30. September, der Schwellwert wird also immer früher erreicht.
Das bedeutet: Wir leben alle auf einem zu großem Fuß und das auf Kosten der zukünftigen Generationen.
Zur Zeit kann der Bedarf der ca. 7,5 Milliarden Menschen auf der Erde nicht mehr ausreichend gedeckt werden.
Um diese Entwicklung zu stoppen muss die Menschheit umdenken. Es ist weltweit eine Energie-, Ernährungs-, Konsum- und Verkehrswende erforderlich. Anregungen dazu liefern uns die
„Agenda 21“ von 1992 und seit 2015 die neue „Agenda 2030“ mit neuen
„17 Zielen für eine nachhaltige Entwicklung“ siehe unten!).