Der „Welterschöpfungstag“ war am 01. August

Am 01. August diesen Jahres war der Zeitpunkt erreicht, dass weltweit die Ressourcen verbraucht waren, um die Menschen der Erde ausreichend zu versorgen. Dieser Tag wird auch als „Welterschöpfungstag“ bezeichnet. Vor 20 Jahren lag der Tag noch am 30. September, der Schwellwert wird also immer früher erreicht.
Das bedeutet: Wir leben alle auf einem zu großem Fuß und das auf Kosten der zukünftigen Generationen.
Zur Zeit kann der Bedarf der ca. 7,5 Milliarden Menschen auf der Erde nicht mehr ausreichend gedeckt werden.
Um diese Entwicklung zu stoppen muss die Menschheit umdenken. Es ist weltweit eine Energie-, Ernährungs-, Konsum- und Verkehrswende erforderlich. Anregungen dazu liefern uns die
„Agenda 21“ von 1992 und seit 2015 die neue „Agenda 2030“ mit neuen
„17 Zielen für eine nachhaltige Entwicklung“ siehe unten!).

 

Verändert der Mensch das Klima?

Am 20. März 2018 hielt Prof. Latif im Rathaus Pinneberg einen Vortrag zum Thema „Verändert der Mensch das Klima?“
Leider konnte ich an dem Vortrag nicht teilnehmen, bin aber wie Prof. Latif der gleichen Meinung, das dies so ist.

Beim Pinneberger Tageblatt wurde er dazu vorher interwievt, am 18.03.18 erschien der entsprechende Zeitungsausschnitt:

 

Lohnt es sich ein E-Auto zu kaufen?

Lange habe ich auf ein passendes Angebot einer deutschen Autofirma gewartet, das ein günstiges E-Auto auf den Markt bringt.  Bisher stand immer die Einsparung des klimaschädlichen Gases CO2 im Vordergrund, die man augenscheinlich erreicht beim Kauf eines elektrisch angetriebenen Autos.
Neu sind die aktuellen Erkenntnisse, dass ein solches Auto in der ökologischen Gesamtbilanz nicht unbedingt empfehlenswert ist. Bei der Herstellung der benötigten Batterie werden erhebliche CO2-Mengen frei. Diese Menge entsteht ebenfalls wenn man mit einem Verbrennungsmotor mindestens 50.000 km fährt. Erst bei sehr hoher Laufleistung wäre dann ein E-Auto ökologisch überlegen – nur dann reicht die Reichweite oft nicht (siehe anl. Zeitungsausschnitt!).

Für mich ist deshalb die Entscheidung gefallen, dass ich weiter das bewährte japanische Hybrid-Auto nutze, mit dem ich seit 5 Jahren unterwegs bin.

 

Die Solarerträge im vergangenen Jahr 2017

Zu wenig Sonne und viel Regen bestimmten im vergangenen Jahr das Wettergeschehen über Monate in Norddeutschland. Aus diesem Grund schien die Sonne nur 1430 Stunden, im Vorjahr immerhin 1507 Stunden. Über das ganze Jahr verteilt fielen insgesamt 970 Liter Regen auf einem Quadratmeter, das ist ein überdurchschnittlicher hoher Wert. Diese Umstände führten dazu, dass 2017 die Solarerträge unserer vier Photovoltaikanlagen insgesamt schlechter als in den Jahren zuvor ausfielen.
Das Gesamtergebnis wird in der folgenden Übersicht dargestellt:

Solarerträge_Vergleich_2017

Erwähnt werden muss noch, dass die Solaranlage 1 in der Berliner Straße im Vergleich zu den anderen Anlagen schlechtere Werte erreicht hat. Der Grund dafür ist, dass die Anlage vom 24. April bis zum 10. Juni außer Betrieb genommen werden musste, weil die Dachhaut erneuert wurde.

Die geringeren Erträge bei der Solaranlage 4 im Kirchhofsweg sind in der geringeren Leistung und der nicht optimalen Ausrichtung der Solarmodule begründet.

 

Klimakiller legen wieder zu

Nach drei Jahren Stillstand steigt der weltweite CO2-Ausstoß wieder. In der anl. Übersicht ist ersichtlich, dass Saudi-Arabien, die USA, Ausstralien und Kanada die größten Klimasünder auf der Erde sind.
Deutschland liegt auf Platz 7 mit einer Schadstoffemission von 9,8 Tonnen CO 2 je Einwohner und Jahr immer noch sehr hoch. Ein Hauptgrund sind u.a. der weitere Betrieb der Kohle-Kraftwerke.

Ergebnis der Weltklimakonferenz

Anfang November 2017 fand in Bonn die UN-Weltklimakonferenz statt. Nachfolgend ein Kommentar zur Eröffnung:

PT vom 07.11.17_Weltklimakonferenz eröffnetAm Ende wurden keine neuen Beschlüsse gefasst, die das Pariser Abkommen betreffen. Eine gute Nachricht gibt es dennoch:
Der Gouvaneur Kaliforniens Jerry Brown und der ehemalige Bürgermeister New Yorks Michael Bloomberg kündigten an, die Zusagen ihres Landes zum Pariser Abkommen trotz der Austrittspläne von Präsident Donald Trump zu erfüllen.

23 Länder wollen bis 2030 den Ausstieg aus der Kohle organisieren, denn die Kohle tötet fast jährlich 1 Millionen Menschen weltweit.

Im nächsten Jahr soll im polnischen Kattowitz dazu ein Regelwerk beschlossen werden.

Hat der Diesel eine Zukunft?

Der Dieselmotor galt bisher als ein Beitrag zur Einsparung des klimaschädlichen Gases CO2, weil der Dieselmotor gegenüber dem Ottomotor beim Pkw bei gleicher Fahrweise weniger CO2 austößt. Jetzt wurde aber bekannt, dass die Stickoxide (NOX) und der Feinstaub im Abgas des Dieselmotors gesundheitsschädlich sind.

Deshalb stellt sich die Frage nach der Zukunft des Dieselmotors. Eine Antwort darauf versucht der beigefügte Artikel des „Pinneberger Tageblatts“ zu geben:

Artikel aus „Pinneberger Tageblatt“ vom 31.07.2017

Die Diskussion geht weiter:
In der „Frankfurter Allgemeinen“ vom 29.07.17 wurde folgender Kommentar veröffentlicht:

Die Demontage der Autoindustrie

Am 02.08.17 fand in Berlin der „Diesel-Gipfel“ statt, Das Ergebis ist allerdings sehr enttäuschend:
Ein Update der Software für Dieselmotoren mit EU-Abgasnorm 5 und 6 soll auf Kosten der Herstellerfirmen nachgerüstet werden. Besitzer älterer Pkw mit Dieselmotor sollen durch Prämien motiviert werden, ein neues Diesel- oder E-Auto zu kaufen. 
Leider wurde versäumt, den Autofirmen vorzuschreiben, geeignete Katalisatoren und Abgasfilter (Hardware) nachzurüsten. Nur dadurch würde eine spürbare Reduzierung der schädlichen Stickoxide (NOX) und des Feinstaubs erreicht.

Im Magazin „FOCUS“ Nr. 33 vom 12.08.17 wird die Luftqualität in Deutschland mit den Schadstoffen Stickoxid, Ozon und Feinstaub dargestellt – eine Folge u.a. durch den Betrieb der Dieselmotoren:

Luftqualität in Deutschland

 

 

Nur noch 100 Jahre für die Menschheit ?

Der englische Astrophsiker Stephen Hawking ist der Meinung, dass die Menschen in spätestens 100 Jahren einen neuen Planeten suchen sollten.
Grund sei der Klimawandel, die Überbevölkerung der Erde und der verlorene Kampf gegen auftretende Krankheiten. Deshalb seine Aussage „Das Ende der Erde steht bevor“.

Die düstere Vorhersage hat auch etwas, das uns positiv stimmen sollte: Sie stammt von einem Mann im Rollstuhl, der sich mittels Sprachcomputer verständigt. Ohne Technik und Fortschritt in der Medizin könnte Hawking uns deshalb wohl nicht mehr an seinen Erkenntnissen teilhaben lassen.

Mehr Infos dazu im folgenden Beitrag aus dem „Schleswig-Holstein-Journal vom 13.05.2017: